Wetterkante

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Alpine Bildungslücken sind zum Schließen da, vor allem wenn sie vor der Haustüre liegen. Also, auf zur Wetterkante: bisserl Zustieg zum Warmwerden, ein knapper Vertikalkilometer Felschaos und ein langer Abstieg versprechen einen abenteuerlichen Tag. Hat so ziemlich alles was zu einer klassischen Alpintour dazugehört: Zustiegswirren, Bruch, Brösel, Kamine, Kanten, Platten, Rostgurken und natürlich als Krönung den laaaaaangen Abstieg übers Gatterl. Die gebohrten Stände beruhigen die Nerven dabei. Für den kurzen Weg vom Ausstieg zur Abseilstelle rechts am Grat sollte man sich noch ein paar Nerven aufsparen, da zeigt sich der Wettersteinbruch noch mal von seiner besten Seite. Die Abseilstelle selbst ist perfekt mit Schlingen und Haken eingerichtet, 1 mal 60m abseilen, dann steht man auf dem Platt. Hier noch ziemlich viel Schnee, der momentan aber voll turnschuhtauglich ist und den Hatsch gen Gatterl etwas spaßiger macht.

Diese Beschreibungen helfen bei der Orientierung:

–>http://www.laliderer.de/berichte/2009/wetterkante.html und –>http://www.alpinsport-basis-blog.de/Alpinsport-Basis-Blog/Wordpress/?p=504, im Zweifel dann immer der Nase nach.

Das Topo hier –> http://www.bergprofi.com/Topos/Fels/Grafik/Westwand/13_wetterkante_ges.pdf oder im Panico passt meist gut. Die im Topo angegebenen Schwierigkeiten sind dann auch eher klassisch gemeint (= wenn 4 drauf steht kommt halt irgendwas zwischen 3 und 5…)

Ach ja, der Abstieg übers Gatterl zieht sich tatsächlich gewaltig 😉

Ein paar Bilder

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